Liebe

Ein Dauerbrenner-Thema!

Die Liebe ist schön! Sie beflügelt, begeistert, macht enthusiastisch und auch ein bisschen süchtig. Alles ist leicht! Man läuft auf sachten lieblichen rosa Wolken! Die Probleme sind keine Probleme mehr. Ach, man möchte, dass diese Gefühle der Leichtigkeit und Verliebtheit ewig anhalten!

In der ersten Phase meiner Begeisterung kann ich meine Worte kaum zügeln! Es plätschert, ganze Aufsätze fliegen aus meinem Mund. Mein Gegenüber kommt kaum zu Wort - und ich merke es nicht einmal....

Währenddem ich weiter fröhlich und flockig durchs Leben gleite, zieht sich mein Gegenüber in sein Schneckenhaus zurück. Bis ich die Situation realisiere, ist es schon zu spät oder doch nicht?

In mir schleicht sich ein Gefühl des Unbehagens ein. Ich werde unsicher und frage mich, was ich den falsch gemacht habe?! Ganz klassisch triftet der Lift in rasantem Tempo der Mutter Erde entgegen! Bums! Crash! Unsafte Landung! Keine flauschigen rosa Wolken mehr! Pure Realität! Und alles in so kürzester Zeit! Die Welt dreht sich. Ich bin eine zeitlang verloren; in meinen Gefühlen gefangen. Wie jetzt weiter? Ich bin gefallen. Einfach aufstehen und weiter gehen? So tun, als ob nichts gewesen wäre? Ich bin Weltmeister im Verdrängen!!

 

Nichts hören, nichts fühlen, nichts sehen!!

Ist gar nicht so einfach! Meine Gedanken sind irgendwo steckengeblieben! Zum Teil sind meine Gedanken bei meiner Zielperson und andererseits zischen sie in phänomenaler Höchstgeschwindigkeit im Universum umher!

 

Ich bin nachdenklich. Ich stelle fest, dass dieser Höhenflug, bzw. tiefe Fall nicht mein ERSTER ist!! Ich scheine ein Muster in Sachen (vermeintlicher) Liebe zu führen und zu leben.

 

Wow! Ich habe mein Muster erkannt!! Schön! Und was jetzt? Wie durchbreche ich mein Muster?

 

Ich glaube, in erster Linie ist es wichtig, mich selbst zu lieben, zu schätzen und anzuerkennen, bevor ich mich einer anderen Person öffne und offenbahre.

 

Das Leben ist eine Spielwiese. Ich denke, ich bekomme wiederum eine Gelegenheit, um mich darin zu üben und weiser zu werden und vorallem weiser zu handeln. Meine Lieben: ich wünsche Euch alle LIEBE der Welt.

 

Herzlichst Manuela Baumgartner

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Kommentare: 8
  • #1

    Yiga (Dienstag, 07 April 2015 12:56)

    Schön geschrieben!!

  • #2

    Manu (Dienstag, 07 April 2015 13:07)

    Danke Yiga.

  • #3

    Martin (Dienstag, 07 April 2015 15:44)

    sehr schön beschrieben. :-) genau so ist es und am Ende bleibt die Ernüchterung zurück, wenn die Schmerzkörper verrückt sind.

  • #4

    Manu (Dienstag, 07 April 2015 16:53)

    Danke Martin für Deine Anmerkung.

  • #5

    Eva (Dienstag, 07 April 2015 18:38)

    Danke für den Hinweis auf die Spielwiese, das trifft doch auf ganz viele Lebensbereiche zu.

  • #6

    Manu (Dienstag, 07 April 2015 21:56)

    Bitte! - liebe Eva! - grins.... ja da hast Du recht!

  • #7

    Johanna Maria Uetz (Sonntag, 12 April 2015 07:55)

    Liebe Manuela,
    danke Dir für diesen Hinweis und die vielen Impulse in Deinem Artikel.
    Wahre Liebe kennt keinen Absturz, sie ist in uns verwurzelt und von äußeren Umständen unabhängig.

  • #8

    Manu (Sonntag, 12 April 2015 08:37)

    Liebe Johanna
    Besten Dank für Deinen Kommentar. Ja genau, das ist so.