Gelassenheit

Schon seit Wochen kämpfe ich um mehr Gelassenheit. Es gelingt mir kaum oder dann nur für gefühlte kurze Augenblicke. Privat wie beruflich bin ich sehr angespannt. Ich bin ständig am prüfen, analysieren, rechnen, abwägen, abschätzen, abklären, etc. So sehr kopflastig zu sein schadet mir. Die Folgen davon sind: Müdigkeit, Erschöpft sein, unmotiviert, unzufrieden.

 

Was kann ich dafür tun, damit ich mehr Ruhe und Gelassenheit finde?

Wie so oft, beginnt alles im Kopf. Der erste Schritt dazu ist sicher das Erkennen, dass man alles vielleicht zu ernst nimmt. Doch ich bin ein ernsthafter Typ! Es fällt mir nicht leicht, eine komplett andere innere Haltung anzunehmen, d. h. alles ein wenig lockerer zu nehmen. Nicht zu streng und nicht gleichgültig. Am Besten die goldene Mitte. Ja und wie finde ich jetzt die goldene Mitte?

In einer entsprechenden Situation sicher mal inne halten und tief durchatmen. Bei sich selbst ankommen und sich der aufkommenden Angst stellen. Es gibt nichts unangenehmeres, der Angst gegenüber unfähig und hilflos ausgeliefert zu sein. Wir müssen irgendwie handeln! Handeln, egal ob das Vorhaben glückt oder misslingt. Wir haben die Initiative ergriffen und dürfen auf uns stolz sein. Durch das Handeln haben wir Verantwortung übernommen. Falls das Vorhaben scheitert, üben wir gegenüber uns selbst Respekt und Toleranz und verurteilen uns dafür nicht. Ein Stressfaktor weniger, ein Schritt näher zur Gelassenheit!

Herzlichst Manuela Baumgartner

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