Foodprint

Foodprint oder doch lieber Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten? Essen aus dem Drucker. Schon bald - sagen Zukunftsforscher voraus - steht anstelle des Backofens ein 3D-Drucker in jeder Küche! Kaum vorstellbar, oder?

 

Die Herstellung von diversen Pastaformen aus dem Drucker ist sicher machbar. Jedoch, dass ein ganzes Menü aus einem Drucker ausgedruckt werden und geniessbar sein soll, kann ich mir nur schwer vorstellen.

Ich fände es sehr schade, wenn die kreative Kochkunst durch Foodprint ersetzt würde. Gerichte zubereiten, Kombinationen und verschiedene Komponente mischen und ausprobieren ist spannend und hat auch rituelle Aspekte. Kochen bereitet nicht nur mir Freude, ich bekoche auch gerne meine Gäste und freue mich, wenn es ihnen schmeckt. Miteinander Kochen und Essen fördert zudem die sozialen Kontakte. Ist das alles noch da, wenn die Zeit des Foodprints angebrochen ist?

Einziger Vorteil im Foodprint sehe ich, dass dann jeder sein Essen genau seinem Nährstoffbedarf ausdrucken kann. Es gibt dann weder dicke noch dünne Menschen. Vielleicht..... Doch wollen wir das wirklich?

Herzlichst Manuela Baumgartner

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