Trinkgeld

Für manche beginnt jetzt die schönste Zeit im Jahr: die Sommerferien!

 

Viele bleiben im Sommer Zuhause, da es hier in der Schweiz auch schön ist. Mich zieht's im Sommer jeweils ans Meer. Italien oder Spanien sind für einen kurzen Badeurlaub meine beliebtesten Destinationen.

 

Kürzlich war in einer Zeitschrift ein Artikel über Trinkgeld. Unter anderem hatte es dabei noch Tipps, wem und in welchem Land ein angemessenes Trinkgeld zu entrichten ist. Über die Höhe des Trinkgeldes und pro Tag war ich doch sehr erstaunt. Ich bezeichne mich nicht als geizig. Für mich ist es jedoch eher ungewohnt für das Zimmermädchen pro Tag 4 Euro auf dem Kopfkissen zu hinterlassen. Im übrigen finde ich es sowieso übertrieben, das Zimmer täglich zu reinigen und die Hand- und Badetücher zu wechseln. Zuhause machen wir ja das auch nicht.

Zudem ist es scheinbar beleidigend, wenn man das ganze noch vorhandene Kleingeld zurücklässt. Ich sage immer: 2 x 50 Cent geben dann auch mal ein ganzer Euro! Und das scheint nichts wert zu sein? Diese Haltung finde ich ein bisschen undankbar und arrogant.

Sporadisch helfe ich an Wochenenden in einem Gastrobetrieb aus, wenn Bankette angesagt sind. Es ist ein vorzügliches Essrestaurant. Ich durfte erfahren, dass die Leute die dort zum Essen kommen sehr grosszügig sind. Ich denke, es gibt ein spendables Trinkgeld, wenn das Essen ausgezeichnet geschmeckt hat, der Service zuvorkommend, freundlich und speditiv war. Ich rechne nie mit einem Trinkgeld, da ich zu einem bestimmten Stundenlohn angestellt bin. Falls es dann doch Trinkgeld gibt, freue ich mich darüber umso mehr.

Ich wünsche Euch schöne Sommertage!

Herzlichst Manuela Baumgartner

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