Kommunikation

Ich sage immer: Kommunikation ist alles. Oder? Es geht nichts über klares direktes formulieren und ausdrücken. Und das kann man am Besten in der Muttersprache. In der Muttersprache beherrschen wir denn auch den grössten Wortschatz.

 

Doch manchmal ist es gar nicht so einfach. Ich sende aus und der Zuhörer empfängt unter Umständen nicht auf der gleichen "Frequenz". Ich denke gerade dabei an das Kommunikationsquadrat.

 

Wie läuft das denn, wenn zwei Welten aufeinander treffen: sprachlich und kulturell? Ist es nicht doppelt so schwierig? - der Korb übervoll mit Missverständnissen?

Ich finde es mutig, wenn Menschen ein solches Wagnis eingehen. Ich wäre gewiss nicht so tollkühn und furchtlos! Im Gegenteil - ich habe bereits Mühe in unserer viersprachigen Schweiz mit den vielen Dialekten.

Apropos Dialekt: nid wiit vo Burdlef sägesi scho nüm grüessech sondern grüetzi u froge nicht wie hesches sondern wi giits?! Äs git ganz ä huufe luschtegi Übernäme für Iwohner u Ortschafte. De Obwaldner seitme Tschifeler, de Luzerner Chatzestrecker u när gits no Brot- u Hundefrässer. Do wiederum muessi schmunzle, si doch mir Schwiizer ungloublechi Wortakrobate u Wortverdräier!

Miner Wotsäp u Churznachrichte schriebeni vorwiegend Bärndütsch. Ä liäbä Kolleg antwortet konsequent uf Hochdütsch; äuä wöuer mis Bärndütsch nid versteit!? - u de simer de scho bau wieder bi üsne Uslandbeziehige!

Herzlichst Manuela Baumgartner

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