Unsicherheit

Eine auftretende Unsicherheit nimmt man als Mangel wahr. Beim entstandenen Mangel spüren wir Unwissen und Risiko. Wir sind in Alarmbereitschaft, d. h. wenn es nötig ist, treten wir die Flucht an. Niemand stellt gerne sein Unwissen und seine Unsicherheit zur Schau.

 

Gehst du das Risiko ein, Fehler zu machen?

 

Menschen, die mich kennen, werden mich eher als zurückhaltend beurteilen. Was abgeklärt, nachgeforscht und bewiesen werden kann, gibt mir Sicherheit.

Doch ein bekanntes Sprichtwort sagt: nur durch Fehler lernt man. Wie wahr! Auch wenn es weh tut und man im Zeitpunkt des Erkennens so klein wie eine Ameise ist und rot im Gesicht wird wie eine Tomate.

Wo es nur geht, vermeide ich solche Situationen. Meine Ansprüche an mich selbst sind sehr hoch: ich möchte gerne perfekt, kommunikativ, hilfsbereit, freundlich und allwissend sein! Diese (meist realitätsfremden) Ansprüche stellen mir immer wieder Steine in den Weg. Und ich stolpere mächtig und lande anschliessend auf der Schnauze! Der Ärger liegt meist bei mir selbst. Nicht bei den Andern, die meine Unsicherheit ausgelöst haben.

Wie wärs mit ein bisschen Toleranz, Selbstliebe und Stolz? Sind wir nicht einzig- und grossartige Lebewesen auf diesem Planeten? Machen wir Fehler, um zu lernen. Nobody is perfect!

Herzlichst Manuela Baumgartner

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